Verbandsligist HSG Zotzenheim/St. Johann/Sprendlingen setzte sich gegen die HSG Worms II 18:17 durch, kam mit der Schlusssirene zum Siegtreffer.


SPRENDLINGEN - Solche Siege sind die schönsten. Es lief die letzte Minute im Verbandsligaspiel zwischen den Handballern der HSG Zotzenheim/St. Johann/Sprendlingen und der HSG Worms II. Beim Stand von 17:17 nahmen die Gastgeber eine Auszeit und besprachen den letzten Angriff. Und der klappte wie am Schnürchen. Tobias Jeglinger stieg hoch und nagelte den Ball zum 18:17 in die Wormser Maschen – Schlusssirene, Freudengesänge.
15 technische Fehler in der ersten Hälfte
Dabei hatte es in der ersten Hälfte noch nicht nach einem Erfolgserlebnis ausgesehen. 15 technische Fehler und neun versemmelte freie Würfe musste HSG-Co-Trainer Gernot Hirschmann notieren. Als Folge führten die Gäste zur Pause 12:8. „Da habe ich nicht mehr daran geglaubt, dass wir noch gewinnen könnten“, gab Hirschmann zu. Immerhin hatte Keeper Nicklas Bechtluft im ersten Abschnitt den Rückstand noch in Grenzen gehalten. Und durch die Mannschaft ging nach dem Wechsel ein Ruck. Spielertrainer Sven Schneider schwor seinen Mannen unter dem Motto „Kopf hoch und weiter“ ein. Und das Team kämpfte sich heran, schaffte in der 50. Minute beim 15:15 in der zweiten Hälfte erstmals den Ausgleich. Danach ging es hin und her, bis zum glücklichen Ende für die „Zotzis“.
Für Gernot Hirschmann war aber nicht der Siegtorschütze der Matchwinner, sondern Torhüter Bechtluft. „Er hat uns in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten und in der zweiten das Spiel für uns gewonnen“, lobte der Co-Trainer, der sich über das andere Gesicht seines Team im zweiten Durchgang freute: „Da stand eine ganz andere Mannschaft auf der Platte.“
Tore HSG Zotzenheim: Schröter (1), Schwab (4), Petry (6/4), Faust (1), Jeglinger (2), Schneider (2), Mildeberger (1), Wenderoth (1).

Bericht aus der AZ von Volker Buch